Nico: März 2011

Bevor ich mich für eine Bibelschule entschied war es mir sehr wichtig kein rein theologisches Bibelstudium zu besuchen. Ich wollte auch in praktischen Bereichen eingesetzt werden und vor allen Dingen in den Geistesgaben wachsen. So entschied ich mich für das BBK an den Berliner Bibelschulen. In den ersten Monaten lag der Schwerpunkt auf Mentoring und Berufungsfindung. Ich habe viel Bestätigung von Gott, Dozenten und Mitschülern über meinen zukünftigen Weg als Evangelist bekommen. Prophetie- Workshops oder Heilungsseminare, aber auch Fächer wie Methodik/ Didaktik und Leiterschaft bieten die Abwechslung die ich mir persönlich gewünscht habe. Auch in den verschiedenen Diensten der Gemeinde, zum Beispiel als Beter beim Heilungsnachmittag, werden wir als Bibelschüler mit immer neuen Aufgaben herausgefordert.
Gott hat sich mir vor allen Dingen als liebender Vater offenbart seit ich auf dem Bibelkolleg bin. Ich selbst habe keinen leiblichen Vater und so fiel es mir sehr schwer zu vertrauen und mich einfach auf seine Kraft zu verlassen. Ich wollte die Dinge immer selbst in die Hand nehmen und habe in den letzten Monaten ein Stück mehr gelernt auf sein Wirken zu vertrauen. Vor allen Dingen in der Leitung von Evangelisation musste ich viele Dinge loslassen und mich einfach seiner Führung hingeben. Das hat mir viel Druck von meinem Herzen genommen, denn ich kann mich immer mehr einfach auf unseren Vater und seine Kraft verlassen.
Aus dem Bibelkolleg heraus, hat sich ein Evangelisationsteam gebildet und seit Dezember 2010 gehen wir regelmäßig auf die Straße, um Leute zu erreichen. Gott führte uns zu den verschiedensten Plätzen und hat uns immer neue Schlüssel geschenkt, um Menschen zu erreichen. Ein Beispiel ist die Schatzsuche durch Worte der Erkenntnis. Bevor man auf die Straße geht fragt man Gott nach Worten der Erkenntnis über verschiedene Personen (Namen, Orte, Probleme etc.) und notiert diese dann auf einen Zettel. Daraufhin bildet man Teams und zieht zusammen los und sucht, anhand der vorher gemachten Notizen, die „Schätze“. Ein Beispiel: auf dem Zettel stehen Dinge wie Regenschirm, rote Jacke und Knieproblem. Man hält nun nach Personen Ausschau die eine rote Jacke und einen Regenschirm hat. Hat man die Person gefunden geht man auf sie zu und zeigt ihr den Zettel und fragt ob sie Knieprobleme hat und betet dann für sie. Die Personen sind oft sehr überwältigt, da die Worte einfach nur „übernatürlich“ sein können. Wir haben erstaunliche Erfahrungen mit der „Schatzsuche“ gemacht und erleben das die notierten Worte der Erkenntnis immer wieder auf die Personen zutreffen. Bei einem unserer Einsätze haben sich zwei Jugendliche bekehrt nachdem wir ihnen unsere Zettel gezeigt haben und anschließend für ihre Probleme gebetet haben. So wurden wir als Team Zeuge, von verschiedenen Heilungen und Bekehrungen. Geschwister aus den verschiedensten Gemeinden kamen hinzu und seither ist es ein ständig wachsendes Team das Hunger und Freude nach Evangelisation hat.
Meine Vision ist es, weiterhin regelmäßig Evangelisationen hier in der Stadt zu leiten und langfristig eigenständige Teams freizusetzen. Außerdem möchte ich dieses Jahr auch wieder mit einem bunt zusammengewürfelten Team auf Musik-Festivals fahren und dort mit den Menschen über Jesus sprechen. Im Anschluss an das Bibelkolleg werde ich auf dem ITT weiter studieren und meinen Master of Theology anstreben.

Zu Nicos eigenem Link gehts hier


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